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TOLLES EISHOCKEYFEST

Nach der Rückkehr der Oltner Spieler, Bucher, Müller und Horansky, waren die Einheimischen im Vergleich zu den vorangehenden zwei Meisterschaftsspielen nicht mehr zu erkennen. Nebst den andern trugen sie zu einem rassigen und wunderbaren (Aussage eines Bieler Reporters) Eishockeispiel bei. Trotz der unglücklichen Niederlage, eine Minute vor dem allfälligen Penaltyschiessen, darf man von einem gelungenen Cup-Nachmittag sprechen.

Während den ersten neunzig Sekunden des Spiels betrug das Torschuss-Verhältnis bereits fünf zu null zugunsten der Gäste aus dem Seeland und liess nichts Gutes erahnen. Doch die Einheimischen gestalteten die Begegnung mit zunehmender Spieldauer ausgeglichen. Das zunehmende Pressing führte dann in der 16. Minute zur nicht unverdienten und viel umjubelten 1:0 Führung der Oltner, durch Mäder auf Pass von Horansky und Ulmer.

Bei Ausschluss Fröhlichers, konnten die Gäste in der 1. Minute des Mitteldrittels überraschend, durch einen Weitschuss von Fey, zum 1:1 ausgleichen. Ein weiterer Weitschuss von Lüthi, 2 Minuten und 29 Sekunden später, brachte die Dreitannenstädter erstmals mit 1:2 in Rückstand. Zwei weitere Strafen von Olten, in der 29. und 34. Minute waren wohl zu viel. Die letzte Strafe wurde vom einheimischen Publikum gar nicht goutiert und brachten dem Kleinholzteam dann auch den nicht erwarteten Zweitorerückstand.

Im Schlussdrittel kamen die Powermäuse wieder besser ins Spiel, was denn auch sehr verdient, in der 49. Minute, durch Stapleton, auf Pass von Bucher, zum Anschlusstreffer führte. Jetzt war im Stadion die Hölle los. Die zunehmend offensivere Spielweise der Oltner führte dann, 43 Sekunden vor Drittelsende, zum überschwänglich gefeierten Ausgleich durch Wyss, auf Pass von Zanatta und Ulmer. Weitere gefährliche Aktionen vor dem Bieler-Tor veranlassten die Gäste, kurz vor der Verlängerung, ein Time-Out zu nehmen.

Zu Beginn der Verlängerung hielten die Bieler anfänglich, ohne Zählbares, die Oberhand. Nachher hatten auch die Oltner ihre guten Chancen. Nach einer Unaufmerksamkeit konnte dann aber der Gästespieler Fuchs entwischen und Rytz mit einem satten Schuss, zwischen die Beine, zum 4:3 Sieg, für die Bieler, überlisten.

Olten – Biel 3:4 n.V. (1:0, 0:3, 2:0, 0:1).

5946 Zuschauer. – SR Hebeisen/Müller; Fuchs/Obwegeser. – Tore: 16. Mäder (Horansky, Ulmer/Ausschluss Krakauskas) 1:0; 21. (20:22) Fey (Micflikier/Ausschluss Fröhlicher) 1:1; 23. Lüthi (Krakauskas) 1:2; 36. Rajala (Jecker) 1:3; 49. Stapleton (Bucher) 2:3; 58. Wyss (Zanatta, Ulmer) 3:3; 65. (64:01) Fuchs (Fey) 3:4. – Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Olten, 4 mal 2 Minuten gegen Biel.

ERSTE NIEDERLAGE FÜR DEN EHCO

Das 1. Meisterschaftsspiel der laufenden Saison, welches verloren ging, könnte gegen die Rosenstädter aus Rapperswil-Jona ebenso zu Gunsten der Oltner ausgehen. Der bärenstarke Nyffeler im Gehäuse der Gäste und die Strafen, die sich die Einheimischen immer wieder einhandelten waren es aber, welche zur Niederlage führten.

Die Gäste hielten sich zu Beginn des Spiels mehrheitlich im Drittel der Gastgeber auf. Olten jedoch kam immer mehr in Fahrt und konnte in der in der 15. Minute durch Hirt, auf Pass von Vesce in Führung gehen.

Etwas überraschend kam der Ausgleich durch Rapperswil, in der 33. Minute, nach einigermassen ausgeglichenem Spiel, zu Stande.

Nach offenem Schlagabtausch im Schlussdrittel und erstmaliger Führung der Besucher vom Zürichsee, war es die in der 54. Minute durch den Oltner Huber eingehandelte Strafe, welche die Hoffnung auf einen Punktegewinn für die Einheimischen in weite Ferne schweifen liess.

Schlussendlich hat mit dem Sieg der Gäste eindeutig die glücklichere und auch effizientere Mannschaft gewonnen.

OltenRapperswil-Jona Lakers 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

3809 Zuschauer. – SR Urban, Fuchs/Kehrli.

Tore: 15. Hirt (Vesce) 1:0; 33. Knelsen (Brem, Casutt) 1:1;  53. Lindemann (Casutt, Hüsler/Ausschluss Vodoz) 1:2; 57. Vogel 1:3.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Olten, 3mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

HIGHLIGHT ZUM SAISONSTART

Den Oltner Powermäusen glückt der Saisonstart. Gestern, Mittwoch, startete der EHC Olten in die neue Saison der Swiss League (ehemals NLB). Gleich zu Beginn war viel Brisanz in Spiel. Voller Erwartung und guter Stimmung erwarteten beide Fanlager das erste Derby der neuen Saison. Zu Gast waren die Langenthaler aus dem Oberaargau. Die Einheimischen entschieden das Spiel 3 zu 1 zu ihren Gunsten.

Beide Mannschaften haben sich für die neue Saison viel vorgenommen. Im ersten Drittel führten die Oltner die feinere Kelle. Bedingt durch unnötige Strafen brachte dies aber nichts zählbares hervor. In der ersten Pause stand es 0 zu 0. Zu Beginn des zweiten Drittels entfachten die Oberaargauer ein kleines Feuerwerk. Durch strafbedingte Abwesenheit von Ulmer wurde der Torwart der Dreitannenstädter etliche Male geprüft. In der 25. Minute war es aber Huber, welcher die Oltner in Führung schoss. In der 40. Minute traf Kelly zum 1 zu 1. Nach erneuter Führung der Oltner in der 50. Minute agierten die Gäste ab der zweitletzten Minute mit sechs Feldspielern. Dadurch stand das Tor der Powermäuse unter Dauerbeschuss. In der 60 Minute ermöglichte ein kapitaler Fehler der Langenthaler Huber, den Puck zum entscheidenden 3 zu 1 im leerstehende Gästetor zu versenken.

EHC Olten – SC Langenthal 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)

Kleinholz – Zuschauer: 5016.

Tore: 25. Huber (Wyss, Schneuwly) 1:0, 40. Kelly (Campbell) 1:1, 50. Horansky (Mäder) 2:1, 60. Huber (Wyss) 3:1.

Time-Outs: Langenthal, 58. / Olten, 59.

Strafen: Olten 6 x 2 Minuten / Langenthal 5 x 2 Minuten.