CHLÄUSE, SOWEIT DAS AUGE REICHT

Pünktlich zum Nikolaustag öffnet Erika Woodtli aus Safenwil die Tür zu ihrer privaten Chlausenwelt. Gegen 800 Chläuse haben Erika Woodtli und ihr Mann Roland in den Jahren von 1990 bis heute gesammelt. Ob Klein, ob Gross – aus Stein, Glas oder anderen Materialien – in Woodtlis Wohnung versammeln sich in der Adventszeit etliche Chläuse, welche vor dem Aufstellen feinsäuberlich gereinigt und kontrolliert werden. “Die meisten der 800 Chläuse stehen jedes Jahr in unserer Wohnung”, erklärt Erika Woodtli mit strahlenden Augen und präzisiert: “Zirka 90 Prozent der ganzen Sammlung werden jeweils aufgestellt.”

Wie hat alles angefangen?

Angefangen hat alles mit einem Chlaus in einer Musikdose von Johann Wanner. Respektive mit der Idee von Roland, einen Wheinachtsmarkt auf die Beine zu stellen, wie wir sie zum Beispiel aus Deutschland kennen. Die grossen Weihnachtsmärkte, wie wir sie heute im ganzen Radio-Smash DAB+ Gebiet sehen, folgten erst später. Nachdem der erste Samichlaus gekauft war, waren Erika und Roland Woodtli vom Chlausen-Fieber befallen. An etlichen Weihnachtsmärkten in der Schweiz wie auch im angrenzenden Ausland wurden laufend neue Chläuse gekauft. Viele wurden dem Paar auch geschenkt. Anita, Rolands Schwester, kaufte Erika immer einen Samichlaus, wenn sie zusammen an einem Weihnachtsmarkt waren. Die Chläuse sind in unterschiedlichsten Ausführungen zu finden. Darunter sind zum Beispiel: Nussknacker, Schneechläuse, Hundechläuse, Raucherchläuse und viele mehr.

Woodtlis Weihnachtszauber

Seit 1981 stellt die Familie Woodtli einen Weihnachtsbaum auf. Dieser wurde in den Jahren immer grösser. Die Adventszeit wurde bei Woodtlis schon immer zelebriert. Ab 1990 dann mit Chläusen. Auch einen Tag der offenen Tür hat das Abwartepaar aus Safenwil schon organisiert. Nicht ohne stolz erwähnt Erika Woodtli, dass über 170 Personen vorbei geschaut haben. Der kleinste Chlaus ist zirka 2 Zentimer, der grösste 1.80 Meter gross.

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