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AUS AC WIRD HC

Seit gestern, Sonntag, sind auf der Website des EHC Olten folgende Zeilen zu lesen: “Der Verwaltungsrat der EHC Olten AG ist nach dem punkt- und torlosen Wochenende – beide Spiele gingen 0:2 verloren – zum Schluss gekommen, dass mit Headcoach Bengt-Åke Gustafsson die Clubziele diese Saison nicht mehr zu erreichen sind. Seit dem Entscheid vor knapp zwei Wochen, dem Trainerteam das Vertrauen auszusprechen, hat die Mannschaft leider nicht die gewünschte Entwicklung durchlaufen. Stattdessen verschärfte sich die sportliche Krise, die seit Anfang Jahr das Team erfasst hatte, weiter. Die letzten Leistungen und das Auftreten der Spieler brachten zum Ausdruck, dass der Schwede den Draht zum Team verloren hatte. Gustafsson wird per sofort freigestellt; an seiner Stelle übernimmt bis Ende Saison der bisherige Assistent Chris Bartolone die Verantwortung für die 1. Mannschaft. Der 48-jährige Italoamerikaner hat sich in den letzten zwei Jahren in Olten einen guten Ruf als akribischer Trainer erarbeitet und geniesst den vollen Respekt von Team und Clubleitung. Er kennt Spieler sowie Liga und ist bestrebt und motiviert, das Team mit der nötigen Konsequenz zurück in die Spur zu bringen. Assistiert wird er fortan vom langjährigen EHCO-Spieler und aktuellen Goalietrainer Michael Tobler. Der EHC Olten möchte es nicht unterlassen, Bengt-Åke Gustafsson für die gemeinsame Zeit zu danken und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.”

Die am Wochenende gespielte Doppelrunde ging in mehrfacher Hinsicht verloren. Der EHC Olten hat nicht nur seine beiden Spiele gegen den HC Ajoie und die GCK Lions verloren, sondern auch ihren Headcoach. Bengt-Åke Gustafsson ist per sofort freigestellt. Für ihn übernimmt wie oben beschrieben, der bisherige Assistent, Chris Bartolone.

Zum Spiel: Umständlich von A bis Z.

Die einzige Erkenntnis, vom frühen Samstagabend war, die umständliche Spielweise der sogenannten Powermäuse. Viele Pässe kamen nur im Nachfassen an. Die richtige Adresse und einige Abschlussversuche der Oltner Verteidiger, landeten gefährlich bei einem gegnerischem Stürmer. Auch das Powerplay in der sechsten Minute des Startdrittels, in doppelter Überzahl, brachte den Platzherren  nicht’s Zählbares. Die Glücklicheren waren dann die Löwen, die überraschend, mit einem Weitschuss, durch Miranda, 0 zu 1 in Führung gingen. Fazit zum ersten Drittel “beidseitig ausgeglichen schlecht”.

Im Mitteldrittel konnten die Gäste das Torschussverhältnis vom Startdrittel, von elf zu elf auf 20 zu 23 ausbauen. Trotzdem hatten die Oltner gegen Ende dieses Drittels die besten Momente. Zu allem Übel wurde den Oltnern, in der 36. Minute, noch der verdiente Ausgleich zum 1 zu 1 aberkannt, was für den weiteren Spielverlauf vorentscheidend war.

Das direkte Spiel aus der Verteidigung brachte GC auch mehr Möglichkeiten, das heisst, diese steigerten das Torschussverhältnis im Schlussdrittel zu ihren Gunsten um volle sieben Punkte. Die umstrittene Strafe gegen Evgeni Chiriaev, für übertriebene Härte, ermöglichte den Gästen dann aber in der 50. Minute, durch Lazarevs Weitschuss, die doppelte Führung, nach Videobeweis, zum 0 zu 2 Schlussresultat.

Als Bestplayer wurden beidseitig die Torhüter, Simon Rytz und Niklas Schlegel, ausgezeichnet.

Olten – GCK Lions 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

2462 Zuschauer. – SR Weber/Gremion (SUI/FRA), Barcelo/Pitton (FRA/SUI). – Tore: 14. Miranda (Hayes) 0:1; 50. Lazarevs (Geiger, Büsser/Ausschluss Schirjajew) 0:2. – Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Olten, 7-mal 2 Minuten gegen GCK Lions.