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HAUPTPROBE NICHT BESTANDEN

Zum Auftakt des letzten Qualifikationsviertels war gestern der HC Thurgau zu Gast im Kleinholz. Dieses Spiel darf als Hauptprobe für die Playoffs bezeichnet werden, sind die Gäste aus der Ostschweiz doch ein möglicher gegner der Powermäuse in der KO-Phase. Über das ganze Spiel betrachtet geht der Sieg der Gäste in Ordnung. Sie kamen öfter, schneller und schnörkelloser aus ihrem Verteidigungsdrittel. Auch mit der Passgenauigkeit hatten sie weniger Probleme als ihr Gegenüber . Da war die erstmalige Führung in der 10. Minute, durch ihren Topkorer, Cameron Braes, nach einem Abpraller von Mischler, nur die Bestätigung ihrer Effizienz.

Während der Thurgauer Wildhaber noch den Rest der Strafe aus dem Startdrittel absass, gelang Jay McClement auf Zuspiel von Brian Ihnacak und Anthony Rouiller, in der 21. Minute, der lang ersehnte Ausgleich zum 1:1. Nach zwei ausgesprochenen Strafen gegen Olten, in der 32. und 33. Spielminute, brauchte es dann gute Defensivarbeit, um mit 3 gegen 4 – und dann noch mit 3 gegen 5 Ostschweizer, nicht erneut in Rückstand zu gelangen.

Bis in die 50. Minute plätscherte das Spiel so hin und her. Auffällig war, dass die Dreitannenstädter gegenüber dem Mitteldrittel einen Gang zurückschalteten. Dies rächte sich insofern, dass die Gäste in der 50. Minute, durch Cameron Braes, für Mischler unhaltbar, erneut in Führung gehen konnten. Für den Rest der Begegnung fanden die Platzherren kein Rezept mehr. Im Gegenteil – sie wurden zum Teil sogar zu Statisten degradiert. Weitere Tore der clever aufspielenden Gäste aus dem Thurgau fielen erneut, durch Cameron Braes, in der 54 Minute, und dann in der letzten Minute, durch Mike Küng, zum 1:4, ins leere Tor.

Olten – Thurgau 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)

2849 Zuschauer. – SR Kämpfer/Prugger, Abegglen/Micheli. – Tore: 10. Braes (Descheneau, Bahar) 0:1; 21. (20:16) McClement (Ihnacak, Rouiller/Ausschluss Wildhaber) 1:1; 50. Braes (Bahar, Küng) 1:2; 54. Braes (Spiller, El Assaoui/Ausschluss Muller) 1:3; 60. (59:01) Küng 1:4 (ins leere Tor). – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Olten, 5mal 2 Minuten gegen Thurgau.

DIE SIEGERSSTRASSE WIEDER GEFUNDEN

Die Hoffnung der einheimische Fans war gross, am Sonntag wieder einen Sieg ihrer Lieblinge zu feiern. Die erste Spielhälfte verlief einigermassen ausgeglichen, hielten doch die beiden Schlussmänner ihre Mannschaften im Spiel. Ab der Führung in der 28. Minute war die leichte Überlegenheit der Oltner deutlich spürbar. Der Doppelschlag innert 58 Sekunden in der Mitte des Schlussdrittels brachte die Einheimischen 3:0 in Führung. Es brauchte auch im letzten Drittel einen überragenden Mischler im Tor, um den angestrebten Sieg ins Trockene zu bringen.

Das Startdrittel war ein hin und her beider Mannschaften ohne nennenswerte Gefahr vor beiden Gehäusen. Erwähnenswert ist der Lattentreffer durch den Oltner Heughebeart in der 17 Minute des Spiels.

Bedingt durch das gesteigerte Selbstvertrauen beider Mannschaften im Mitteldrittel, gewann das Spiel auch an spielerischer Qualität. Eine Traumkombination brachte den Dreitannenstädtern, in der Minute 28, durch Barbero, auf Vorarbeit von Ulmer und Hirt, die verdiente Führung. Ab dem aktuellen Spielstand von 1:0 hatten die Oltner dann eindeutig mehr vom Spiel.

Das Schlussdrittel war geprägt durch den Doppelschlag der Powermäuse in der 49. Und 50. Minute durch Hirt und Stapleton. Nach der Schlägerei in der 46. Minute, zwischen Grieder und Ullmann, schien dann die Partie gelaufen, da die Gegenwehr der Gäste, zunehmend abnahm.

Olten – GCK Lions 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

Truttmann neu wieder im 1. Sturm mit Stapleton und Schneuwly

Aeschlimann neu wieder als Stürmer eingesetzt

3003 Zuschauer. – SR Wirth, Bichsel/Schüpbach. – Tore: 28. Barbero (Ulmer, Hirt/Ausschluss Sidler) 1:0; 49. (48:12) Hirt (Ulmer, Heughbeart) 2:0; 50. (49:10) Stapleton (Truttmann, Schneuwly) 3:0. – Strafen: 9-mal 2 Minuten gegen Olten, 8-mal 2 Minuten gegen GCK Lions.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ERSTE NIEDERLAGE FÜR DEN EHCO

Das 1. Meisterschaftsspiel der laufenden Saison, welches verloren ging, könnte gegen die Rosenstädter aus Rapperswil-Jona ebenso zu Gunsten der Oltner ausgehen. Der bärenstarke Nyffeler im Gehäuse der Gäste und die Strafen, die sich die Einheimischen immer wieder einhandelten waren es aber, welche zur Niederlage führten.

Die Gäste hielten sich zu Beginn des Spiels mehrheitlich im Drittel der Gastgeber auf. Olten jedoch kam immer mehr in Fahrt und konnte in der in der 15. Minute durch Hirt, auf Pass von Vesce in Führung gehen.

Etwas überraschend kam der Ausgleich durch Rapperswil, in der 33. Minute, nach einigermassen ausgeglichenem Spiel, zu Stande.

Nach offenem Schlagabtausch im Schlussdrittel und erstmaliger Führung der Besucher vom Zürichsee, war es die in der 54. Minute durch den Oltner Huber eingehandelte Strafe, welche die Hoffnung auf einen Punktegewinn für die Einheimischen in weite Ferne schweifen liess.

Schlussendlich hat mit dem Sieg der Gäste eindeutig die glücklichere und auch effizientere Mannschaft gewonnen.

OltenRapperswil-Jona Lakers 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

3809 Zuschauer. – SR Urban, Fuchs/Kehrli.

Tore: 15. Hirt (Vesce) 1:0; 33. Knelsen (Brem, Casutt) 1:1;  53. Lindemann (Casutt, Hüsler/Ausschluss Vodoz) 1:2; 57. Vogel 1:3.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Olten, 3mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.