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DIE STEIGERUNG WURDE NICHT BELOHNT

Die Steigerung der Powermäuse, in der Begegnung gegen Langenthal und der Sieg vom letzten Freitag, gegen die EVZ Academy, lockte am frühen Sonntagabend, die stattliche Anzahl von fast 5000 Besuchern ins Kleinholz.

Das Spiel begann für die Einheimischen vielversprechend, denn nach einer schadlos überstandenen Strafe, war es in der 10. Minute Devin Muller, der im Powerplay, den gegnerischen Torhüter, Nyffeler, überlisten konnte. Ebenfalls Devin Muller traf in der 13. Minute zum 2 zu 0 (nach Videobeweis) für die gut gestarteten Oltner. Es schien, als hätte Olten mit einem überragendem Mischler im Tor, alles im Griff. Da konnten die Gäste, nach einem Gewühl in der Mitte des Spielfeldes, etwas überraschend, durch Steve Mason, den Anschlusstreffer zum 2 zu 1 erzielen.

Genau zum Zeitpunkt, nachdem die Oltner Fans total erwachten, in der 34. Minute des Mitteldrittels, brachte ein Verteidigungsfehler der Einheimischen, den Gästen vom oberen Zürichsee, durch Gurtner, den Ausgleich zum 2 zu 2. Gute drei Minuten, nachdem der Gästespieler, Jeremy Morin, nach unsportlichem Verhalten, die Kabine aufsuchen musste, konnte Rapperswil, 22 Sekunden vor der Pause, durch Brem, auf 2 zu 3 erhöhen.

Vor allem im Schlussdrittel war auffällig, dass die Rosenstädter die feinere Klinge führten und dadurch immer mehr Torchancen erspielten. Die logische Folge war dann die Führung durch Hügli, in der 52. Minute zum Stand von 2 zu 4. Viele der Oltner Kibitze dachten sich “na das war’s dann wohl”. Aber das Timeout der Rapperswiler, sieben Minuten vor Spielende, brachte nicht den erhofften Erfolg. Nein – die Powermäuse erzielten durch “alles Muller oder was”, vier Minuten vor Schluss, den Anschlusstreffer zum 3 zu 4. Alle Bemühungen, nach einem Timeout, brachte den Einheimischen den erhofften Ausgleich aber nicht mehr. Zum Schluss ist die Topleistung des Olten Torhüters, Matthias Mischler, nochmals hervorzuheben. Stand doch das Schussverhältnis aufs gegnerische Tor, über das ganze Spiel, 19 zu 41, zu Gunsten der Lakers.

ERSTER SIEG IM NEUEN JAHR – DER EHCO OLTEN IST ZURÜCK AUF RANG 2

Die Erwartungen waren gross – ein Sieg musste her. Nach drei Niederlagen in Folge, wollten die Powermäuse endlich wieder auf die Siegesstrasse zurück. Es gelang! Obwohl der EHC Olten das Spiel, ohne die immer noch sieben verletzten Spieler, in Angriff nehmen musste.

Evgeni Chiriaev konnte die Einheimischen bereits in der zweiten Minute, auf Zuspiel von Martin Ulmer, 1:0 in Führung bringen. Es kam noch besser – wieder war es der Ukrainer, der drei Minuten später, die Dreitannenstädter, auf Zuspiel von Luca Zanatta und Anthony Rouiller, 2 zu 0 in Front brachte. Gegen Ende des Startdrittels besannen sich die Winterthurer auf ihr Können und tauchten zunehmend gefährlich vor Mischler auf.

Die Kabinenpredigt bei den Gästen hatte ihre Wirkung. Mit mehr Spielwitz und gütiger Mithilfe der Dreitannenstädter, die zwei Gänge zurückschalteten, gelang den Eulachstädtern in der 5. Minute des 2. Drittels, durch Mario Lamoureux, der Anschlusstreffer. Nur 80 Sekunden später, gelang Adrian Welti sogar noch der Ausgleichstreffer für die Gäste. Nach zwei Strafen gegen Winterthur, fiel in der 33. Minute, im Powerplay, etwas überraschend, aus einem Knäuel an der blauen Linie heraus, der erneute Führungstreffer für Olten. Getroffen hat der Neuling, Brian Ihnacak, auf Zuspiel von Devin Muller und Jay Mc Clement. In der 36. Minute, nach einem Pfostenschuss, wurde die Führung, durch Ueli Huber, abermals auf Zuspiel von Devin Muller, auf den ursprünglichen Zweitorevorsprung, auf 4:2, wieder hergestellt.

Nach zwei Zweiminuten-Strafen an die Adresse von Tim Bucher, begann das Schlussdrittel für das einheimische Team, während 87 Sekunden, in dezimierter Aufstellung. Danach bauten die Winterthurer mächtig ab und der Sieg der Einheimischen konnte einigermassen problemlos ins Trockene gebracht werden. Erwähnenswert ist noch das 5:2 für Olten, durch Cédric Schneuwly, auf Zuspiel des Torhüters, Matthias Mischler, ins leere Tor.

Olten – Winterthur 5:2 (2:0, 2:2, 1:0)

2978 Zuschauer. – SR Weber, Ambrosetti/Wermeille. – Tore: 2. Schirjajew (Ulmer) 1:0; 5. Schirjajew (Zanatta, Rouiller) 2:0; 25. Molina (Staiger, Lamoureux) 2:1; 27. Wetli (Roos) 2:2; 33. Ihnacak (Muller, McClement) 3:2; 36. Huber (Muller) 4:2; 59. Schneuwly (Mischler) 5:2 (ins leere Tor). – Strafen: je 4mal 2 Minuten.

GLÜCKLICHER SIEG IN DER OVERTIME

Nach der Startoffensive der Eulachstädter konnten die Oltner im Powerplay bereits zu Beginn der 5. Spielminute die  erstmalige Führung heraus spielen. Nach erhöhtem Druck der Gäste, in der zweiten Hälfte des Drittels, kamen die Einheimschen in der 15. Minute etwas überraschend zu ihrem 2. Tor. Der Winterthurer-Anschlusstreffer lies aber nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später fiel das 2 zu 1.

Zu Beginn des 2. Spielabschnitts konnten die Gäste verdient ausgleichen. Diese kamen auch immer besser ins Spiel, waren doch die Anzahl Torschüsse beider Mannschaften ausgeglichen. Trotzdem konnten die Oltner in der 25.Minute mit einem Weitschuss von Bucher wieder in Führung gehen. Nach dem abermaligen Ausgleich der Winterthurer, konnten die Einheimischen, durch Ulmer, die abermalige Führung für sich beanspruchen.

Es schien, als wollten die Gäste den Sieg mehr als die Oltner. Nach Ausgleich der Gäste in der 54. Minute war der Ausgang der Begegnung mehr als offen.

In der Verlängerung brachten die Einheimischen jedoch mehr Druck auf das Eis und konnten durch den frisch eingewechselten Barbero die 2 Siegespunkte doch noch ins Trockene bringen.

EHC Olten – EHC Winterthur 5:4 (2:1, 2:2, 0:1, 1:0)

Infolge der Verletzten wurde von Servette, Nicolas Leonelli ausgeliehen.

2978 Zuschauer. – SR Oggier / Wirth. – Tore: 5. Grieder (Stapleton / Truttmann / Aussluss Staiger) 1:0; 15. Vesco (Bucher) 2:0; 17. Staiger (Ausschluss Truttmann) 2:1; 21. Wieser (Ranov) 2:2; 25. Bucher (Wyss / Ausschluss Bozon) 3:2; 31. Wichser 3:3; 36. Ulmer (Hirt / Mäder) 4:3; 54. Zagrapan (Leu / Wichser / Ausschluss Leonelli) 4:4; 64. Barbero (Stapleton / Vesce) 5:4. – Strafen: Olten 6 x 2 Minuten / Winterthur 3 x 2 Minuten; Time Out: Winterthur 4 Minuten vor Schluss.